Willkommen

Für Reisende ist der Besuch des Naturkundemuseum ein bedeutsamer Bestandteil während ihres Aufenthalts auf den Westmännerinseln. Die Natur der Insel ist einzigartig und das Museum gibt die Möglichkeit, in unterschiedlichster Weise sich über die Natur der Insel sowie über die Meeresorganismen zu informieren. Im Museum können die Besucher Fische aller Art und andere Meereslebewesen in ihrer natürlichen Umwelt erleben.
 
Das Aquarium spielt traditionell eine relevante Rolle im Leben der Inselbewohner. Dorthin kamen sie erstmals in ihrer Kindheit zusammen mit den Eltern, ist doch das Museum eine Art von Abenteuerwelt für die Kinder. Im Schulalter, zusammen mit der Schulklasse,werden dort Aufgaben gelöst und etwas über die Organismen, die im Museum zu besichtigen sind, gelernt. Im Erwachsenenalter wird das Museum den Kindern, Enkelkindern und anderen Besuchern mit viel Stolz gezeigt. Obwohl das Museum relativ klein und alt ist, hat es einen Platz in den Herzen der Inselbewohner.
 
Eine kurze Geschichte aus der Zeit des Vulkanausbruches
 
Zu Beginn des Vulkanausbruches auf Heimaey am 23. Januar 1973 verliess der Direktor des Aquariums nicht die Insel wie die meisten anderen Inselbewohner. Er kümmerte sich um die Fische im Museum und entschied, die Fische im Meer freizulassen, falls es nötig wäre. Ausserdem sollte nichts aus dem Museum aufs Festland abtransportiert werden und somit war das Aquarium eines der wenigen Häuser auf Heimaey, welches nicht leer geräumt wurde. Im März wurde das Kraftwerk von der Lava zerstört, und die ganze Stadt war ohne Strom. Die Feuerwehrleute der Stadt reagierten sofort und schlossen einen Generator an das Aquarium an, damit die Fische nicht unter Sauerstoffmangel sterben würden. Diese Geschichte zeigt, dass das Aquarium auch in schlechten Zeiten einen Platz im Herzen der Inselbewohner hat.